Das „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ soll Verbesserungen bringen

Im Jahre 2013 machte der damalige Bürgermeister Paul Berlage deutlich, dass die Stadt Drensteinfurt auf Grundlage des Einzelhandelskonzeptes sowie des Stadtentwicklungskonzeptes ein neues Konzept erstellen möchte, in dem es um die Entwicklung und Gestaltung der Innenstadt geht.

Geboren war das damals betitelte „Handlungskonzept Innenstadt“. In mehreren Arbeitsgruppen und mit großer Beteiligung der Bürgerschaft wurde der Ist-Zustand aufgenommen und Wünsche und Ziele für die Entwicklung der Innenstadt aufgezeichnet.

Genehmigung und Bezuschussung

Auf einer Abschlussveranstaltung Mitte 2014 wurden die Wünsche der Öffentlichkeit vorgestellt. Leider begann nun ein sehr langer Weg durch die Instanzen. Bürgermeister Carsten Grawunder musste die von Paul Berlage begonnene Initiative umsetzen. Klar, dass eigene Vorstellungen mit eingearbeitet und aufgenommen werden sollten. Der Rat der Stadt Drensteinfurt hatte Ende 2015 endlich das „Handlungskonzept Innenstadt“ abschließend beraten und den Bürgermeister beauftragt, dies bei der Bezirksregierung und in Düsseldorf einzureichen.

In 2017 soll es jetzt losgehen

Hauptmaßnahme ist sicherlich die Umgestaltung des Marktplatzes sowie die Neugestaltung der Wagenfeldstraße und Kurzen Straße. Aber auch viele Aktionen gehören mit zum Konzept für eine bessere Innenstadt.

Auf seiner Sitzung im Dezember 2016 wählte der Rat der Stadt das Büro Fraus aus Münster aus, das Citymanagement für das Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu übernehmen. Auf der Auftaktveranstaltung am 16. März 2017 erfuhren die Bürger, wie es mit der Innenstadt von Drensteinfurt weiter gehen soll. Sicher ist schon, dass das Versprechen des Bürgermeisters, mit einer Umgestaltung des Marktplatzes bis zum Bürgerschützenfestjubiläum 2018 fertig zu sein, nicht gehalten werden kann. Umfangreiche Baumaßnahmen in der Innenstadt (Markt, Rodeo, Hotel zur Post) sind mit ein Grund für die erneute Verschiebung.

Nun ist ein Baubeginn im Bereich Marktplatz für Juli 2018 anvisiert. Aber schon jetzt, so der Beschluss des Rates vom 27. März 2017, sollen die notwendigen Planungen für die Umgestaltung der Bereiche Markt, Wagenfeldstraße, Mühlenstraße, Kurze Straße und Schloßallee mit einer großen Beteiligung der Bürger angestoßen werden. Allein für den Marktplatz wird wohl mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr gerechnet werden müssen. Die ist dabei, wenn es darum geht, sich einzubringen und in Arbeitsgruppen mitzuarbeiten.