Der Gewerbeverein:
Interessengemeinschaft Werbung für Drensteinfurt e.V.

Die Interessengemeinschaft Werbung für Drensteinfurt e.V., kurz genannt, ist mehr als ein gewöhnlicher Gewerbeverein. Unser primäres Ziel ist es, Drensteinfurt gemeinsam fit für die Zukunft zu machen und für unsere Stadt zu werben.

Einmischen und Mitreden!

Getreu diesem Motto beteiligen sich unsere Mitglieder aktiv an Projekten und Arbeitsgruppen der , aber auch der Stadt Drensteinfurt, und bringen die Wünsche und Anregen des Vereins ein – damit Sie getreu dem Motto des Vereins „mehr Stadt“ erleben können. Fit machen heißt aber auch, den Mitgliedern Hilfestellungen zu geben und Informationen auszutauschen.

Kleiner Rückblick: Die Geschichte des Vereins

Im Jahre 1984 trafen sich erstmalig einige Drensteinfurter Kaufleute aus dem Bereich der Innenstadt mit dem Vorhaben, auch in Drensteinfurt einen Gewerbeverein zu gründen. Ziel sollte es sein, Drensteinfurt als Einkaufsstadt gemeinsam fit zu machen und gleichzeitig insbesondere für die Innenstadt zu werben. Waren es anfänglich noch sieben Kaufleute so wurde die Gruppe im Laufe des Jahres 1984 immer größer und es entstand der erste Drensteinfurter Gewerbeverein.

Nach einigen Treffen und den ersten Aktionen im Jahre 1984 war es dann am 5. Juni 1985 soweit, der Gewerbeverein wurde offiziell gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wählten die Anwesenden den Drogisten Heinrich Töns. Auf der Versammlung am 25. September 1985 wurde dann vom neu gewählten Vorstand die Satzung vorgestellt. Der Verein trägt seit dieser Versammlung den Namen Interessengemeinschaft „Werbung für Drensteinfurt“.

Schon im zweiten Jahr starteten die ersten Aktionen wie z.B. Schaufensterwettbewerbe zu Ostern und der erste Weihnachtsmarkt auf der Wagenfeldstraße. Der Verein wuchs nun stetig: Im Jahre 1994 konnte der Vorsitzende Thomas Volkmar schon stolz das 75. Mitglied aufnehmen, zwei Jahre später bereits das 100. Mitglied. Thomas Volkmar leitete den Verein für 25 Jahre (1990 - 2015) und wurde bei seiner Verabschiedung im Jahre 2015 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Von 2015 - 2016 übernahm Erika Struckamp die Leitung. Aus privaten und beruflichen Gründen konnte sie das Amt nur ein Jahr ausführen und wurde im Jahre 2016 von Heinz Gaßmöller jun. abgelöst. Heute zählt der Verein fast 180 Mitglieder.

Mehr Besucher in der Innenstadt

Den Sinn des Vereinsnamens „Werbung für Drensteinfurt“ zu erfüllen wurde zu den Hauptaufgaben eines jeden Vorstands. Regelmäßig stattfindende Großveranstaltungen sollen mehr auf Drensteinfurt aufmerksam machen und möglichste viele Besucher nach Drensteinfurt und in die Innenstadt locken.

Nachdem im Jahr 1985 der erste Weihnachtsmarkt veranstaltet wurde folgten Events, die noch heute regelmäßig durchgeführt werden wie beispielsweise das Drensteinfurter Stadtfest (Dreingaufest) seit dem Jahre 1990, der Frühlingsmarkt „Sommer Feeling“ seit 2003, das „Moonlight Shopping“ seit dem Jahre 2007 mit der Möglichkeit zum Einkauf bis 23 Uhr sowie der Schaufensterwettbewerb ebenfalls seit 2007. Seit dem Jahre 2009 veranstaltet der Gewerbeverein zusammen mit dem Junggesellen Schützenverein ein großes Oktoberfest in einem 1.500 qm großen Festzelt. Diese Veranstaltung wurde in den letzten Jahren so gut von der Bevölkerung angenommen, dass die Veranstalter immer schon nach wenigen Tagen „ausverkauft“ vermelden konnten. Seit dem Jahre 2010 läuft die Stewwerter Kneipennacht, die alle zwei Jahre stattfindet. Neu im Terminkalender ist das Frühlingsfest „Stewwert@löppt“, das ab 2016 im jährlichen Wechsel mit dem „Summer Feeling“ veranstaltet werden soll.

Aber auch andere Anlässe werden genutzt: Bei der Fußball WM im Jahre 2006 organisierte die zusammen mit der Stadt Drensteinfurt, der Gelsenwasser AG sowie den Drensteinfurter Ballspielvereinen ein riesiges Event auf dem Drensteinfurter Marktplatz. Über 3.000 Besucher verfolgten den Sieg der Deutschen Nationalmannschaft auf der Großleinwand. Ähnliche Aktionen folgten bei der Fußball EM in2008 und 2010, als Spiele der Deutschen Nationalmannschaft auf dem Marktplatz, im Erlfeld, im Schützenzelt und in der Dreingauhalle übertragen wurden.

Werben für Verein und Stadt

Mit zahlreichen Aktionen versuchen wir, auf die Stadt Drensteinfurt als Einkaufsstadt und auf die Veranstaltungen der aufmerksam zu machen.

Im Jahre 2001 veröffentlichte der Verein den ersten Branchenführer „Marktplatz Drensteinfurt“. Über 160 Anzeigen und viele Informationen wurden zusammengetragen und als Broschüre gedruckt. Die Verteilung erfolgte an alle Haushalte und über das Einwohnermeldeamt der Stadt.

Im Jahre 2006 entstand der erste Gastro-Führer für Drensteinfurt, in dem die Mitglieder aus dem Bereich der Gastronomie die Möglichkeit nutzten und ihre Unternehmen vorstellten.

Im Jahr 2009, dem 25-jährigen Jubiläums, wurden erstmalig Einkaufstaschen und Brötchentüten gedruckt, auf denen für den Verein und die Veranstaltungen geworben wurde. Diese Aktion wurde 2013 neu aufgelegt. Auf 25.000 bedruckten Einkaufstaschen wirbt der Verein jetzt für Drensteinfurt als Einkaufsstadt und für die immer wiederkehrenden Veranstaltungen der .

Der im Jahre 2012 aufgelegte „Stewwert-Taler“ dienen den Drensteinfurtern als Geschenkkarte und Zahlungsmittel. In der Regel sind über 1.000 Karten mit einem geschätzten Wert von über 20.000 Euro im Umlauf. Die Karten können nur in Drensteinfurt eingelöst werden und binden so mehr Kaufkraft an Drensteinfurt.

Einsatz für den Einzelhandel

Die Situation des Einzelhandels ist der seit je her wichtig und war vor über 30 Jahren auch schon der Grund für die Vereinsgründung. Durch eine aktive Beteiligung an den Einzelhandelskonzepten 2010 und deren Fortschreibungen 2013, dem Stadtentwicklungskonzept 2010+ und 2020+, der Mitarbeit in den Arbeitskreisen, der Arbeitsgruppen, die sich schon 2009 mit der Umgestaltung des Marktplatzes beschäftigt haben und dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept versucht die , die Belange der Einzelhändler zu vertreten und die Innenstadt zu stärken.

Mit Aktionen wie „Kauf vor Ort – sonst sind wir fort“ oder „Drensteinfurt soll leben“, bei dem die Schaufenster mit schwarzer Folie verklebt wurden, um einen Zustand von geschlossenen Geschäften zu simulieren, wurde versucht, die Bürger auf die geänderten Situationen im Einzelhandel, aber auch auf die Ausweitung der Einkaufszentren am Rande der Stadt und die Auswirkungen des steigenden Onlinegeschäftes aufmerksam zu machen. Auch die aktuelle Diskussion über die Genehmigung von verkaufsoffenen Sonntagen sind für die aktuell.